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Ich bin ganz ehrlich ... als
Konfirmand musste ich ja fast jeden Sonntag in die Kirche,
und es war immer ... nervend und langweilig.
Ich konnte den Worten wenig abgewinnen, es war ein "muss" und nicht
"will", dort zu sein
und das am Sonntag, wo man gerne länger geschlafen hätte.
Auch heutzutage gehe ich nur in die Kirche, um sie mir anzuschauen.
Aber nicht, um dort einem Gottesdienst beizuwohnen.
Vielleicht ein Fehler.
Vielleicht gibts ja heutzutage junge Pfarrer, die es verstehen,
so zu predigen, dass es dem Zuhörer "nicht" langweilig wird.
Und dass er das Gefühl hat, er versteht und wird verstanden.
Aber auf der anderen Seite kann der Gottesdienst sein, wie er will,
der Glauben bleibt dennoch eine individuelle Sache.
Kann diesem ein fester lithurgischer Ablauf gerecht werden ?
Es gibt aber Menschen, die gehen gerne in den Gottesdienst.
Und sie wünschen, dass er auf ganz traditionelle Weise gefeiert wird.
Andere wollen gar nix von alledem wissen.
Des Menschen Wille ist sein
Himmel
reich
Wie sieht der oder die da oben das eigentlich ?
Wie viel eigener Wille darf sein ?
Wie viel klassisches Religionsverständnis möchte der oder die oder das
da oben ?
Auf jeden Fall würden ihm die Worte
Himmel
reich
gefallen.
Wer an den Himmel glaubt, ist reich.
An Hoffnung.
Und Liebe, Wärme, Zuversicht, Trost.
Wer an den Himmel glaubt, wird reich.
Werden wir sehen.
Aber auch für Atheisten ist es eine
Be
REICH
erung
den Himmel zu beobachten.
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